Kühlwasser

Vermeiden Sie Verunreinigungen Ihres Nutzwassers durch Mikroorganismen mit unseren PAP-Anlagen

Bei nicht ordnungsgemäßem Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Nassabscheidern oder Kühltürmen kann eine starke Bildung und Vermehrung von Legionellen auftreten. Diese legionellenhaltigen Wassertröpfchen (Aerosole) gelangen über die feuchte Abluft in die Umgebung und können für den Menschen äußerst gesundheitsschädlich sein. Unsere PAP-Anlagen verhindern die Legionellenbildung zuverlässig und umweltfreundlich mit Ozon.

Zuverlässige Vermeidung von Legionellen in Kühltürmen mit Ozon

Nicht nur Legionellen, sondern auch Krankheitserreger wie Hepatitis, Pneumokokken oder Meningokokken können durch Rückkühlanlagen übertragen werden. Um die Ausbreitung solcher Keime und Bakterien zu verhindern, trat am 19. August 2017 die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheider (42. BlmSchV) in Kraft. Ziel dieser Verordnung ist es, die Emissionen von Legionellen und anderen Keimen durch den fachgerechten Betrieb, sowie durch Dokumentations- und Meldepflichten zu unterbinden.

Wir haben uns mit den selbst entwickelten PAP-Systemen darauf spezialisiert, nachhaltig und effizient Nutzwasser mithilfe von Ozon zu behandeln und entkeimen. Bei der Ozonisierung wird das Ozon schnell wieder zu normalem Sauerstoff abgebaut. Entstehende Oxidationsprodukte sind leicht biologisch abbaubar und können mit biologischen Filtern entfernt werden. Wir bieten für jegliche Bereiche, in denen Rückkühlanlagen verwendet werden, wie etwa in der Industrie, im Handel und Hotelgewerbe sowie in Büros und Rechenzentren, effiziente, nachhaltige und kostengünstige Lösungen an.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder aufweisen können, diese reichen von leichten grippeähnlichen Symptomen bis hin zu schwer wiegenden Lungenentzündungen, die tödlich sein können.
Legionellen kommen ganz natürlich in sehr geringer Konzentration im Wasser vor. Bei Temperaturen zwischen 25°C und 45°C vermehren sich die Bakterien rasant. Unter 20 °C vermehren sie sich kaum und über 60°C werden sie abgetötet. Vor allem in geschlossenen Wassersystemen wie Rohren oder Kühltürmen vermehren sie sich, bei optimalen Bedingungen, besonders gut.

In Deutschland wurden bisher drei größere von entsprechenden Anlagen verursachte Legionellen-Ausbrüche dokumentiert. Im Januar 2010 ereignete sich bei Ulm ein Legionellen-Ausbruch mit 65 Erkrankten und fünf Toten, ebenso in Warstein im August 2013 mit 160 Erkrankten und zwei Toten. Eine weitere Häufung mit insgesamt 17 Erkrankungsfällen wurde im Juli 2012 im Raum Zweibrücken registriert.
Als Infektionsquellen wurden in allen drei Fällen Verdunstungskühlanlagen als Hauptverursacher identifiziert. Die Sicherstellung von einwandfreien und hygienischen Bedingungen in Verdunstungskühlanlagen ist nachhaltig und ausschließlich mit sauerstoffhaltigen Oxidationsverfahren, wie Ozon, möglich.

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